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Kreuzbandriss beim Hund

TTA Komplikationen

Implantatversagen was ist das?

Wodurch wird es ausgelöst?

Wie wird es von Professoren und Spezialisten gesehen?

Ein ganz schlauer Spezialist

Der Kreis schließt sich

Chancen auf die Kostenerstattung?

Fazit

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RIP Baucis

Tplo Komplikationen

Abschluß

Quaja

Bluttest bei eventuellen Herzproblemen

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Ein netter Versuch

 

 

Schon 1895 schrieb Gustave le Bon in seiner Massenpsychologie: "Niemals darf man zur Beeinflussung der Menge den Versuch machen, einen Beweis zu erbringen. Das einzige anerkannte Beweismittel ist die freche und dreiste Behauptung. Nie haben Menschen nach der Wahrheit gedürstet. Sie ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern. Wer die Menschen täuscht, wird ihr Herr, wer sie aufklärt, stets ihr Opfer; denn die Massen haben nur eingeflößte, selten vernünftige Meinungen. Die Leichtigkeit, mit der Behauptungen als richtig übernommen werden, hängt mit der Unwilligkeit der meisten Menschen zusammen, die notwendigen Kenntnisse zu sammeln, um sich eine eigene Meinung zu bilden."

Obsequium amicos, veritas odium parit.

Gefälligkeit schafft Freunde, Wahrhaftigkeit Hass.

[
Terenz, andria 68]

 

Es erfolgte eine weiteres besprechen per Mail bzgl. seiner Stellungnahme welche ich hier sinngemäß in meine Worte gefasst wiedergebe. 

da habe ich noch eine frage, Sie schreiben

am 3.12 ist eine gebrochene Schraube der Cage zu sehen.
am 21.12.06, 26.1 07 sind die Implantate unverändert.


ein unterschied vom 3.12 auf 21.12  ist bzgl. der gebrochenen Schraube zu sehen, der ist sogar messbar. dazu beziehen sie leider auch keine Stellung ob es nicht durchaus daran liegen kann/könnte das der Hund weiterhin Probleme hat.
 

Selbstverständlich ist ein Unterschied vom 3.12 auf 21.12 zu sehen 1, projektionsbedingt 2, hat es keine Bedeutung hinsichtlich der weiteren Lahmheit.

 Die Ursache für die weitere Lahmheit liegt wo anders ( Meniskus, Kniescheibe).

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Ich hoffe Sie verstehen mein nachfragen nun nicht falsch, aber mit reinen Spekulation bzgl. der Schraube und das es daran nicht liegen kann, kann und möchte ich mich nicht abfinden.

Da fehlt mir, wie geschrieben, die Begründung woran das absolut ausgeschlossen werden kann, das muß ja belegbar sein wie man zu diesem Ausschluß kommt.  

Belegen kann man es nicht aber man beruft sich auf die Erfahrung. Da ja kein Kunstfehler vorliegt ist es halt eine reine Komplikation welche ja immer mal vorkommen. Man möchte noch wissen ob die Schraube entfernt wurde.

Vielen Dank für die ausführliche Stellungnahme. Leider wurde meine Frage nach der vermessbarkeit der Röbis nicht geklärt, ebenso habe ich Ihnen mitgeteilt das ein Meniskusrelais durchgeführt wurde. Das Band war komplett gerissen und eine Kniescheibenluxation lag nicht vor. 

Eine postoperative Kniescheibenluxation meint man und trotz Meniskusrelais können Probleme mit dem Meniskus entstehen.

erst mal vielen Dank, die Kniescheibenluxation müsste die nicht, wenn, weiterhin bestehen? die währe doch nach einer FLO nicht einfach verschwunden? da währe ja eine ganz andere Op nötig gewesen.

(Anmerkung: Weitere Meniskusprobleme währen mir nach der FLO mitgeteilt worden, was nicht geschah, somit ebenfalls auszuschließen, ebenfalls hat der Nachoperateur Bilder vom offenen Knie gemacht. )

Sie meinen also das nur die Schraube ihre Stellung verändert hat und nicht der Cage auch?

Dem Hund geht es so weit gut, bis auf Kleinigkeiten, die Cage wurde nicht entfernt.

vielen dank nochmals. bei meinem Gedankengang hat sich die Lage der Cage eben auch geändert und nicht nur die gebrochene Schraube ihre Lage. Es muß ja hinsichtlich des Schraubenbruchs ein Kraft eingewirkt haben, sonst währe sie ja nicht gebrochen, diese kraft wurde von der Cage auf die Schraube weitergegeben. Als nun die Schraube nicht mehr der Belastung standhalten konnte, die ja ursprünglich von der Cage kam, ist die Cage ausgewichen und nicht nur die Schraube. Die Schraube bot den geringsten wiederstand, logisch das die als erstes dem druck nachgab, aber ausgelöst wurde das ganze von der Strecksehen bei jedem schritt, die in verbindung mit der Cage steht und die hat logischerweise auch nachgegeben.  

Der Cage wurde verkeilt eingesetzt und dadurch war er nicht ganz stabil. Also nur nicht ganz optimal dadurch auch der Schraubenbruch. Sieht man das auf Röbis oder ist das eine Spekulation?!? Wohl letzteres.

 

Die 90° konnte man auf den Post Op Bildern nicht messen da keine maximale Streckung von Ober und Unterschenkel, aber man hat ja das Op vorbereitende Bild vermessen somit passt das schon?!? Wieder eine Spekulation, es kann passen aber müssen tut es nicht. Man kann keine Veränderung am Knochenstück ausmachen ( Plattenbruch ) somit hat der Schraubenbruch keine Veränderung bzgl. der Plazierung der Cage nach sich gezogen.??? Wie möchte man das bitte nachvollziehen wenn die unmittelbaren Post Op Bilder garnicht vermessen werden können? wieder eine Spekulation! Eine Veränderung des Winkels bzgl. eines Positionswechsels der Cage,  kann man nur eindeutig ausschließen wenn man den tatsächlich ausgeführten Winkel nach der Op kennt, somit ausgemessen hat. Plattenbruch wie unten beschrieben bzgl. lockere Fork.




dann nochmals auf die amerikanischen Aussagen zu kommen, das Röbi von der tta auf ihrer Seite zeigt doch genau den Einbau wie die Amerikaner in ihren Ausführungen beschrieben haben bzgl. obere Schraube der Fork und vordere Schraube der Cage und der ca. 4mm unter dem Tibiaeplateau.

wie kommt es eigentlich zu der lockeren Fork? entweder war die überhaupt nie fest was zur folge hätte das sich der abgesägte Knochen bewegen kann und somit auch die Cage nach dem Schraubenbruch sich von ihrer ursprünglichen Position entfernen kann oder aber die wurde im laufe der Zeit erst locker durch die übertragene Bewegung der Cage und der effekt währe wie oben?  ich meine das der Schnitt abgeheilt ist währe ja nur zu logisch den irgend wann heilt alles, selbst bei meinem Hund.

durch die lockere Fork währe ja auch ein Plattenbruch ( wie von ihnen als logische folge bemerkt ),  ausgeschlossen wenn sich die Cage bewegen würde, da ja der abgesägte Knochen diese bewegung zulässt und die Platte durch die lockere Fork das auch zulassen würde ohne zu brechen.  

Bei dieser Methode ist alles erlaubt was gefällt, Hauptsache die Schrauben treffen auf Knochen und nichts muß so sein wie aus USA beschrieben. Weder ist die Kombination von Plattengröße mit der Cagengröße vorgeschrieben? noch sonstiges Anmerkung: Für was gibt es dann Studien wie von einem Kollegen angemerkt?!

Die Knöcherne verheilung des Schnittes hat zwar länger gedauert als normal. Anmerkung: was ja wiederum eine logische Konsequenz auf eine Bewegung des abgesägten Knochens ist. aber letztendlich ist auch dies unwichtig.

 

Fork:

Auch dies ist wohl Folge der Instabilität. Auf den Röntgenbildern sieht man das aber nicht, somit kann man keinen Kommentar abgeben. Anmerkung: Hab auch noch nix gehört das man auf Röbis lockere teile sieht!

das mit zu hoch oder noch passend bzgl. der Cage scheint nun ein Expertenstreit zu sein. ich möchte den Kollegen aus USA nicht weniger Erfahrung als ihnen unterstellen auch jene geben TTA Kurse, haben Studien geschrieben ec. pp. 

meine Ausführung bzgl. der lockeren Fork und in dem Zusammenhang ein "verrutschen" der Cage nach dem Schraubenbruch dürfte durchaus denkbar, logisch und möglich sein. selbst Dr. xxxx  hat eingeräumt das bei einem Schraubenbruch zwar selten, aber dennoch nach Ops erforderlich sind. zwar war seine Ausführung nicht annähernd so detailiert und neutral geschrieben wie ihre, aber obiges hat er eingeräumt.

da ich ja nun mal, ebenso wie Ärzte, geneigt bin mir das entscheidende für mich und meine Entscheidungsfindung, herauszuziehen bleibt für mich der Zusammenhang, lockere Fork und nach dem Schraubenbruch das wandern der Cage bestehen, ebenso der Kausalzusammenhang das es ursächlich war für die weitere Instabilität und alle erforderlichen weiteren Maßnahmen.

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Zu den erfassten Hauptkomplikationen gehören vor allem technische Probleme durch den Chirurgen. Die Position des Käfigs und der Osteomieschnittes sind die kritischen Punkte. 

Quelle: 

 

  Auf dieser Seite ist öffentlich zu lesen das die Plazierung der Cage 4-6mm unterhalb vom Tibia Plateau zu erfolgen hat, es wurde mir geschrieben das dies nirgends stehen würde. wenn ich mir die Quellenangaben bzgl. der Seite ansehe steht es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wo.

 

 

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